Montag, 9. März 2015

Apfeltarte

Ich habe mir vor 1 1/2 Wochen eine 18cm kleine Tarteform gekauft und seit dem bin ich voll im Tartefieber. Nach der Beerentarte ist eine mit Äpfeln in den Ofen gewandert.
Wenn ihr auch so auf Tartes steht wie ich, dann backt diese einfach mal nach.


Für den Mürbteig verknetet ihr 160g Mehl, 20g Zucker, 65g Margarine, eine Prise Salz und ein Ei. Legt den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Wenn ihr eine 26cm große Form habt, dann verdoppelt ihr einfach die Zutaten.
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal vier Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Querstreifen schneiden.
Den Ofen solltet ihr auf 175°C Umluft vorheizen.
Verteilt den Teig in der Tarteform, piekst den Boden mit einer Gabel an einigen Stellen ein und verteilt die Apfelscheiben von außen nach innen auf dem Boden. Beträufelt die Äpfel noch mit etwas Zitronensaft und streut etwas Zucker darüber.
Dummerweise habe ich nicht auf die Zeit geachtet, die der Kuchen im Ofen war, da wir Besuch hatten, aber guckt am besten nach 20-25 Minuten mal nach.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick: 

Mürbteig (18cm)
Mehl
Zucker
Margarine
1 Prise Salz
1 Ei 

Belag
4 Äpfel
1 EL Zucker
etwas Zitronensaft 

Backzeit und -temperatur
20-25 Min. bei 175°C Umluft

Alles Liebe, Hannah

Dienstag, 3. März 2015

384 Days after... oder wie ich mit einer Beerentarte meine Rückkehr ins Bloggerleben feiere

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll... Ich bin ein bisschen eingerostet, was das schreiben bzw. bloggen angeht. Vor fast genau 13 Monaten habe ich hier meinen letzten Post verfasst. Ich hatte damals nicht geplant, dass dieser Post mein letzter für eine ganze Weile sein wird, aber bei mir ist sehr viel passiert was dann genau dazu geführt hat.
Wie dem auch sei, jetzt bin ich wieder hier und ich hoffe, dass von euch auch noch einige hier sind, zurück finden oder auch neu duzustoßen =)
Doch genug der einführenden Worte, denn hier kommt das erste Rezept des (nicht mehr ganz so) neuen Jahres.


Ich habe die Tarte in einer 18cm kleinen Form gebacken. Die Größe war perfekt für zwei Personen. Für eine 26er Tarte müsst ihr die Mengenangaben einfach verdoppeln.

Für den Mürbteig vermengt ihr 120g Mehl mit 12g Puderzucker, einem halben Päckchen Vanillinzucker, der Schale von einer halben Biozitrone, eine Prise Salz, einem halben Ei, einem Teelöffel Wasser und 60g Butter und verknetet alles zu einem glatten Teig. Den Teig legt ihr dann noch für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Nach der Ruhezeit heizt ihr den Ofen auf 175°C Umluft vor und fettet die Tarteform gut ein. Rollt den Teig auf dem Formboden aus und zieht ihn komplett den Rand der Form hoch. Stecht den Teig mit einer Gabel an mehreren Stellen ein, belegt ihn mit einem Butterbrotpapier und füllt die Form mit Reis oder getrockneten Hülsenfrüchten zum Blindbacken auf. Schiebt die Form in den Ofen und backt den Teig für ca 20 Minuten goldgelb.


Für die Beerensoße erhitzt ihr den Saft einer viertel Zitrone mit 70ml Kirschsaft, 25g Zucker und einem abgeschnittenen Stück Schale einer Biozitrone. Lasst die Soße aufkochen und fügt noch ein halbes Päckchen Vanillesoßenpulver, welches zuvor in 40ml kaltem Wasser aufgelöst wurde hinzu. Die Soße beginnt nun sehr schnell einzudicken. Rührt sie noch ca. eine Minute lang auf der erhitzten Herdplatte bevor ihr 200g gemischte Beeren dazu gebt. Hebt die Beeren unter und stellt die Soße zum abkühlen zur Seite.
Für die Creme verrührt ihr 200g Schmand mit 15g Zucker und einem halben Päckchen Vanillinzucker. Löst ein Blatt Gelatine nach Packungsanleitung auf und vermengt die Gelatine mit der Creme.
Verteilt die Creme nun zügig auf dem ausgekühlten Tarteboden und gebt die Beerensoße oben drauf.
Et voilà fertig ist eure leckere Beerentarte.
Bis zum Verzehr solltet ihr sie jedoch noch eine kleine Weile im Kühlschrank lassen, damit die Gelatine ihren Job erledigen kann und die Creme etwas fester wird.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick: 

Mürbeteig (18cm)
120g Mehl
12g Puderzucker
1/2 Pck. Vanillinzucker
Schale einer 1/2 Biozitrone
1 Prise Salz
1/2 Ei
1 TL Wasser
60g Butte

Beerensoße
Saft einer 1/4 Zitrone
70ml Kirschsaft
25g Zucker
Stück Schale einer Biozitrone
1/2 Pck. Vanillesoßenpulver
40ml kaltes Wasser
200g gemischte Beeren (TK)

Creme
200g Schmand
15g Zucker
1/2 Pck. Vanillinzucker
1 Blatt Gelatine

Backzeit und -temperatur
20 Min. bei 175°C Umluft

Alles Liebe, Hannah

Mittwoch, 12. Februar 2014

Schoki-Minigugl

Heute habe ich super schokoladige und saftige Minigugl für euch. Mit dem Schokiüberzug wirken diese kleinen Köstlichkeiten schon fast wie Pralinen, findet ihr nicht auch?


Die Miniguglform aus Silikon habe ich irgendwann letztes Jahr mal bei Depot gekauft. Für 32 von diesen Schokobomben müsst ihr folgendes tun:
Heizt den Ofen erstmal auf 175°C Umluft vor.
Verrührt ein Ei mit 140g Zucker und 40g Margarine. Gebt noch 100g Mehl, 20g Backkakao, ein Päckchen Vanillinzucker, 1 1/2 Teelöffel Backpulver und 10 Tropfen Bittermandelaroma dazu. Zum Schluss rührt ihr noch 120g Milch unter und schon ist der Schokiteig fertig.


Füllt nun je einen Teelöffel die Guglformen und schiebt die Form für 7 Minuten in den vorgeheizten Ofen.
Macht nach 7 Minuten zur Sicherheit nochmal die Stäbchenprobe bevor ihr die Gugls raus holt, da ja jeder Herd doch etwas anders ist.


Für den Schokoüberzug schmelzt ihr ca einen halben Becher Kakaoglasur und gebt je einen Teelöffel der geschmolzenen Glasur in die gesäuberte Guglform und drückt die abgekühlten Gugls in die Form. Legt die Form nun entweder für ca 10 Minuten in den Kühlschrank oder lasst die Schoki einfach so trocknen. Außerhalb des Kühlschrank dauert es halt nur etwas länger.
Wenn die Glasur getrocknet ist, könnt ihr die fertigen Minigugls aus der Form drücken und direkt genießen.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Minigugl (32)
1 Ei
40g Margarine
140g Zucker
100g Mehl
20g Backkakao
1 Pck Vanillinzucker
1 1/2TL Backpulver
10 Tropfen Bittermandelaroma
120g Milch

Deko
1/2 Becker Kakaoglasur

Alles Liebe, Hannah

Mittwoch, 29. Januar 2014

Krümelmonster-Cakepops

Ich hatte ja Ende letzten Jahres mal versprochen, dass ich mich mal mehr den Cakepops zu wende und deshalb gibt es heute schon das zweite Cakepoprezept in diesem noch frischen Jahr.
Im Angebot habe ich süße Krümelmonster am Stiel.


Für 10 von diesen blauen Zeitgenossen müsst ihr folgendes tun:
Heizt den Ofen auf 175°C vor. Verrührt ein Ei mit 60g Zucker und 20g Margarine. Gebt noch 60g Mehl, 20g Kokosflocken, ein Päckchen Vanillinzucker, ein Teelöffel Backpulver und 60g Milch dazu. Wenn alles zu einem glatten Teig vermengt ist, füllt ihr diesen in eine Backform und schiebt alles für ca 20 Minuten in den Ofen.
Lasst den fertig gebackenen Kokoskuchen komplett abkühlen und zerkrümelt ihn anschließend in ganz kleine Stückchen. Am schnellsten und feinsten geht das mit so einem elektrischen Zerkleinerer. Gebt einen Esslöffel Quark oder geschlagene Sahne zu den Kuchenkrümeln und zermatscht alles, bis ihr eine formbare Masse erhaltet. Dann formt ihr 10 gleichgroße Kugeln. Bei mir hat jede Kugel 26g gewogen.
Nun könnt ihr weiße Glasur im Wasserbad schmelzen und je einen Lolliestiel ungefähr einen halben Zentimeter tief in die Glasur tunken, Die Lolliestiele steckt ihr dann in die Kuchenkugeln und stellt diese anschließend in den Kühlschrank.
Während die Kugeln im Kühlschrank sind, könnt ihr schonmal die Deko vorbereiten. Dafür färbt ihr eine kleine Schüssel voll Kokosflocken mit blauer Lebensmittelfarbe ein und fertigt aus weißer und dunkler Glasur zehn Augenpaare.
Wenn ihr das "Fell" und die Augen fertig vorbereitet habt, holt ihr die Cakepops aus dem Kühlschrank und schneidet mit einem scharfen Messer in jeden einen Mund. Tunkt nun den ersten Cakepop komplett in die weiße Glasur, lasst die überschüssige Glasur etwas abtropfen, entfernt schnell die Schoki aus dem Mund und wälzt den Cakepop in den blauen Kokosflocken. Die Augen tunkt ihr auch noch einmal ganz kurz und nur ca. einen Millimeter tief in die Glasur und klebt diese dann oben auf dem Cakepop fest.
Den ausgeschnittenen Mund malt ihr noch mit dunkler Glasur aus und steckt dann direkt einen halben Minikeks hinein.
Das wiederholt ihr noch mit den verbliebenen neun Cakepops und schon habt ihr tolle Krümelmonster am Stiel!


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Kokoskuchen
1 Ei
20g Margarine
60g Zucker
60g Mehl
20g Kokosflocken
1 Pck Vanillinzucker
1 TL Backpulver
60g Milch

Deko 
1 EL Quark

weiße Glasur
dunkle Glasur
5 Minikekse
10 Lolliestiele
Kokosflocken
blaue Lebensmittelfarbe

Alles Liebe, Hannah

Montag, 20. Januar 2014

Käsekuchen ohne Boden (aber dafür mit Früchten)



Ich liebe Käsekuchen! Aber obwohl ich ihn so gerne essen, habe ich glaub ich erst 4 mal welchen selbst gebacken. Drei davon waren aber nicht wirklich fotogen, sodass ich euch noch nie einen präsentieren konnte. Ich muss auch zugeben, dass ich wirklich ein bisschen schiss vor Käsekuchen hatte. Der, den man kaufen kann, sieht immer so perfekt aus. Schön hell, keine Risse und wunderschön grade. Meine Exemplare sahen eher so aus, als hätten sie zu viel Zeit unter der Sonne verbracht. Von den Rissen und der eingefallenen Oberfläche mal ganz abgesehen. 
Doch diesmal lief alles perfekt. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich mich zusammen gerissen habe und die Ofentür kein einziges mal geöffnet habe... Man munkelt, dass das helfen kann.


Das Rezept habe ich improvisiert, da ich für kein Rezept genug Zutaten zu hause hatte und zu faul war nochmal extra einkaufen zu gehen.
Geschmacklich ist er aber genau so geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe.


Für einen kleinen Käsekuchen aus einer 20er Springform müsst ihr folgendes tun:
Heizt den Ofen auf 175°C Umluft vor.
Verrührt 60g Margarine mit 110g Zucker, zwei Päckchen Vanillinzucker, einem Päckchen Vanillepuddingpulver und 2 Eiern. Dann gebt ihr einen ordentlichen Spritzer Zitronensaft, etwas abgeriebene Zitronenschale, 200g Magerquark und 120g Frischkäse dazu. Schlagt noch 125ml Sahne auf und hebt diese zum Schluss auch noch unter.


Legt nun den Boden eurer Springform mit Backpapier aus und füllt die Käsekuchenmasse in dir Form. Wenn der Ofen dann komplett vorgeheizt ist, könnt ihr den Kuchen in den Ofen schieben. Stellt euren Küchenwecker auf 70 Minuten und schmeißt euch dann einen schönen Film in den DVD-Player ;)


GANZ WICHTIG: Öffnet auf gar keinen Fall die Ofentür! Stellt nach 70 Minuten den Ofen aus, aber lasst den Kuchen über Nacht im geschlossenen Ofen komplett abkühlen. Öffnet erst am nächsten Tag die Ofentür!
Wenn der Käsekuchen dann komplett abgekühlt ist, könnt ihr ihn noch etwas in den Kühlschrank stellen und anschließend mit Beeren und Puderzucker dekorieren.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Käsekuchen (20er)
60g Margarine
110g Zucker
2 Pck Vanillinzucker
1 Pck Vanillepuddingpulver
2 Eier
200g Magerquark
120g Frischkäse
Zitronensaft
Zitronenschale
125ml Schlagsahne

Deko
125g frische Himbeeren
125g frische Heidelbeeren
1 TL Puderzucker

Alles Liebe, Hannah