Sonntag, 6. Oktober 2013

Zeitplan und das ganze Drumherum...

Wie im letzten Post angekündigt, erzähl ich euch heute wie mein Zeitplan für das große Projekt "Hochzeitstorte und Sweettable" aussah.
Die Hochzeit war an einem Samstag und so habe ich für die Aufstellung meines Planes von Samstag einfach zurück gerechnet und den Zeitplan also von hinten aufgebaut.
Insgesamt gab es neben der Hochzeitstorte noch zweierlei verschiedene Mini-Cupcakes, zweierlei verschiedene Cakepops, Macarons, Lolliekekse, Brautkleidkekse und Schoko-Fruchtspieße.
Mein Zeitplan sah dann wie folgt aus:

DIENSTAG
Morgens:
Keksteig für die Lolliekekse vorbereiten
Mittags:
Lolliekekse backen
Abend:
Brautkleidkeksteig vorbereiten
MITTWOCH
Morgens:
Brautkleidkekse backen
Mittags & abends:
Kuchen für Cakepops backen
Cakepops vorbereiten
Cakepops dekorieren
DONNERSTAG
Morgens:
Böden für die Torten backen (alle einzeln backen)
Mittags:
Torten füllen
Abends:
Ganache vorbereiten
FREITAG
Morgens:
Torten mit Ganache einstreichen
Cupcakes backen
Mittags:
Himbeerpudding für das Himbeertopping kochen
Nachmittags & abends:
Torten mit Fondant einkleiden
Torten dekorieren
Brautkleidkekse dekorieren
SAMSTAG
Morgens:
Topping vorbereiten
Cupcakes toppen und dekorieren
Macarons füllen
Fruchtspieße vorbereiten und mit Schoki überziehen

An dem Tag der Hochzeit und an dem Tag davor hatte ich zum Glück einige Hilfe beim Überziehen und Dekorieren der Torte, sowie beim Dekorieren der Brautkleidkekse und bei den Fruchtspießen. Hier auch nochmal ein großes Dankeschön an Karo, Markus und Tilli für eure tolle Hilfe!
Im Vorhinein habe ich schon die Macaronschalen gebacken, welche man ganz einfach einfrieren kann und ca 500 kleine Blümchen aus Blütenpaste hergestellt. Ich habe an einem Abend vor dem Fernseher ungefähr 100 Blumen modeliert.

Ich kann auf jeden Fall jedem, der so etwas in der Art und Größe plant nur raten, nehmt euch genug Zeit für die Vorbereitung und packt euch euren Zeitplan nicht all zu voll. Ich habe bei einigen Dingen erst beim Vorbereiten bemerkt, dass sie doch wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ich vorher dachte. So habe ich zum Beispiel erst geplant gehabt, die Cakepops noch zusätzlich am Freitag zu dekorieren. Da ich aber dann am Mittwoch noch genug Zeit hatte, hab ich die Cakepops einfach schon vorgezogen und war hinterher auch ziemlich froh, dass ich das so gemacht hatte. Ich saß nämlich ziemlich lange an den kleinen Kalorienbomben. Die weiße Kuvertüre, in die erstmal alle Cakepops getaucht wurden, wollte einfach nicht trocknen und hat mir fast den Verstand geraubt und auch die Perlenketten für die Brautcakepops waren eine Geduldsprobe für mich. Dazu aber mehr in den bald folgenden Posts über die einzelnen Rezepte.

Alles Liebe, Hannah

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Hochzeitstorte und Sweettable

Vor ca. 1 1/2 Jahren kam eine gute Freundin zu mir und fragte mich, ob ich für ihre Hochzeit eine Hochzeitstorte inklusive eines passenden Sweettables backen würde. Da musste ich natürlich nicht lange nachdenken und sagte sofort zu. Letzten Samstag war dann auch endlich der lang ersehnte Tag der Hochzeit gekommen.

Foto: Stefan Pelz

Wer schonmal eine Hochzeitstorte oder eine Torte dieses Ausmaßes und/oder einen Sweettable gebacken hat, der weiß wieviel Arbeit und auch wieviel Organisation dahinter stecken.
In den nächsten Beiträgen möchte ich euch nicht nur die Rezepte für die einzelnen Torten und den Sweettable vorstellen, sondern auch meine Planung offen legen. Vielleicht kann ich dadurch dem ein oder anderem von euch etwas helfen, falls ihr in der nächsten Zeit auch so ein Mammutprojekt vor euch habt. Soviel sei schonmal gesagt: Viel Zeit für andere Dinge bleibt währenddessen nicht ;)
Heute zeige ich euch erstmal nur ein paar Eindrücke des Ganzen. Die Rezepte und der Zeitplan folgen dann in den nächsten Tagen.

Foto: Maximilian Stute

 Foto: Stefan Pelz
Foto: Stefan Pelz

Foto: Stefan Pelz

Foto: Stefan Pelz

Foto: Stefan Pelz

Foto: Stefan Pelz

Foto: Stefan Pelz

Foto: Stefan Pelz

Foto: Stefan Pelz

Alles Liebe, Hannah

Freitag, 23. August 2013

Zwetschgentartelettes

Die Erdbeerzeit geht zu Ende, aber das ist kein Grund traurig zu sein, denn nun beginnt die Zwetschgenzeit!
Ich liebe Zwetschgenkuchen und meine Mama backt praktischerweise auch einfach mal den Besten ;)
Und so kam es, dass ich neulich im Supermarkt meines Vertrauens Zwetschgen entdeckte und sofort zum Telefon griff, um meine Mama anzurufen und nach dem Rezept zu fragen.
Da für mich alleine ein ganzer Kuchen aber zuviel ist, habe ich das Rezept halbiert und statt eines ganzen Kuchens einfach 3 Tartelettes gebacken. Die Tarteletteförmchen hatte ich zur Weihnachtszeit bei Tchibo gekauft. Die sind etwas größer als die normalen Tarteletteförmchen.


Für sechs Tartelettes müsst ihr folgendes tun:
Vermixt 300g Mehl mit 200g Margarine, 100g Zucker und einem Ei. Wenn alles gut vermixt ist knetet ihr den Teig mit den Händen noch einmal glatt, formt eine Kugel, wickelt diese in Klarsichtfolie ein und legt den Teig anschließend für 2 Stunden in den Kühlschrank.


Nach den zwei Stunden Ruhezeit heizt ihr den Ofen auf 200°C Umluft vor. Fettet die Förmchen mit etwas Margarine ein und drückt je 1/6 des Teiges in die Tarteletteförmchen. Zieht den Teig am Rand schön hoch. Wenn euer Teig noch zu matschig ist, dann knetet einfach noch etwas Mehl drunter.
Nun entkernt ihr ca 1 Kilo Zwetschgen. Schneidet die Zwetschgen an einer Seite von oben nach unten auf, sodass ihr sie auffächern könnt. Meine Zwetschgen waren so groß, dass ich sie noch einmal in der Mitte waagerecht geteilt habe. Legt die aufgefächerten und halbierten Zwetschgen nun in eure Tarteletteförmchen, streut noch etwas Zucker drüber und schiebt alles für 15 Minuten in den Ofen.


Lasst die Tartelettes nach dem Backen noch etwas abkühlen, aber wartet mit den Essen nicht zu lang, denn wenn ihr Pech habt, ist jemand anderes schneller als ihr ;)


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Zwetschgentartelettes (6)
300g Mehl
200g Margarine
100g Zucker
1 Ei
1kg Zwetschgen
etwas Zucker zum bestreuen
etwas Margarine zum einfetten der Förmchen

Backzeit- und temperatur
15 Minuten bei 200°C Umluft

Alles Liebe, Hannah

Dienstag, 13. August 2013

Erdbeercupcakes

Solange es im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt noch leckere frische Erdbeeren gibt, muss dieser Zustand auch noch ausgenutzt werden. Und was bietet sich da besseres an als die leckeren roten Früchte zu Cupcakes zu verarbeiten?


Zuerst bereiten wir das Topping vor.
Dazu kocht ihr aus 500g Erdbeeren, einem Esslöffel Zucker und 6 Teelöffel Speisestärke einen Fruchtpudding. Dazu püriert ihr die Erdbeeren mit einem Esslöffel Zucker und erhitzt das Erdbeermus bis auf eine kleine Menge in einem Topf. Verrührt die Speisestärke mit dem zur Seite gestellten Erdbeermus und gebt, sobald das Mus im Topf anfängt zu kochen, die aufgelöste Speisestärke dazu. Rührt solange, bis der Pudding anfängt einzudicken. Bedeckt den Pudding mit Klarsichtfolie und stellt ihn zum kalt werden zur Seite. Wenn ihr die Schüssel mit dem Pudding in ein kaltes Wasserbad stellt, dann wird der Pudding schneller kalt.


Für 12 Erdbeercupcakes müsst ihr folgendes tun:
Heizt den Ofen auf 175°C vor.
Verrührt 75g Butter mit 150g Zucker, einem Päckchen Vanillinzucker und 2 Eiern und gebt 120g Mehl, 20g Speisestärke, 1 Teelöffel Backpulver und eine Prise Salz dazu. Vermixt das Ganze dann mit 80ml Milch zu einem glatten Teig. Schneidet zum Schluss noch 150g frische Erdbeeren in Würfel und hebt diese unter den Teig.
Legt nun ein Muffinblech mit Cupcakeförmchen aus und verteilt den Teig gleichmäßig auf alle Förmchen.
Schiebt das Blech anschließend für 20 Minuten in den Ofen.


Für das Topping verrührt ihr den auf Zimmertemperatur abgekühlten Erdbeerpudding mit 250g Mascarpone. Schlagt 200ml Sahne mit einem Päckchen Sahnefest und einem Päckchen Vanillinzucker steif und verrührt die Mascarpone mit der Sahne.
Füllt das Topping in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle und spritzt es auf eure Cupcakes.
Zu guter Letzt halbiert ihr 6 schöne Erdbeeren und setzt jeweils eine halbe Erdbeere oben auf euren Cremetuff.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Cupcakes (12)
120g Mehl
20 Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
75g Butter
150g Zucker
1 Pck Vanillinzucker
2 Eier
80ml Milch
150g Erdbeer

Topping
500g Erdbeeren
6 TL Speisestärke
1 EL Zucker
250g Mascarpone
200g Sahne
1 Pck Sahnefest
1 Pck Vanillinzucker

Deko
6 schöne frische Erdbeeren

Alles Liebe, Hannah

Dienstag, 6. August 2013

Strawberry-Banana-Shake


In letzter Zeit mache ich mir zum Frühstück immer einen leckeren Shake. Bei diesen höchstsommerlichen Temperaturen habe ich irgendwie überhaupt keine Lust auf etwas "richtiges" zu essen was einem dann so schwer im Magen liegt. Da sind Shakes einfach eine gute Alternative und nebenbei haben sie auch noch viel weniger kcal als so ein Salamitoast ;)
Heute möchte ich euch zeigen was es vorhin bei mir zum Frühstück gab.


Ich war gestern kurz vor Marktschluss noch auf dem Markt und konnte einfach nicht wiederstehen, als mir quasi direkt ins Ohr gebrüllt wurde "Zwei Schalen Erdbeeren 1,50€!". Und so kam es, dass ich heute morgen noch (mehr oder weniger) frische Erdbeeren hatte, die verarbeitet werden mussten. Neben den Erdbeeren lagen in der Obstschale auch noch Bananen und somit standen die Zutaten für den heutigen Shake dann auch schon fest.


Für 500ml Shake püriert ihr ganz einfach 2 Bananen mit 200g Erdbeeren und 150ml Milch. Füllt den Shake in ein schönes Glas und lasst ihn euch schmecken.




Hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Shake (500ml)
2 Bananen
200g frische Erdbeeren
150ml Milch

Alles Liebe, Hannah