Montag, 13. Juli 2015

Erdbeertorte

Heute melde ich mich mal wieder zu Wort mit einer sommerlichen Erdbeertorte. Für diese Torte bleibt der Ofen mal ausnahmsweise komplett aus.


Für den Keksboden habe ich die Kekse, die ich zu Hause noch so rumliegen hatte einfach mit ca. zwei Esslöffeln geschmolzener Butter vermengt. Ich habe eine kleine Packung Shortbread, eine Hand voll Amarettinis, einen Spekulatiuskeks und einen Mürbteigkeks verwendet.


Stellt einen Tortenring auf 20cm Durchmesser ein und drückt die Keks-Butter-Masse fest in den Tortenring.
Halbiert (je nach Größe) 5-6 Erdbeeren und legt diese mit der Schnittseite nach außen an den Tortenring. Den restlichen Boden legt ihr mit ganzen Erdbeeren aus.


Für die Creme vermischt ihr 500g Quark mit 250g Joghurt, drei Päckchen Vanillinzucker und einem ordentlichen Spritzer Zitronensaft. Löst 7 Blatt Gelatine nach Packungsanleitung auf und vermengt diese mit der Quarkmasse. Verteilt die Creme über den Erdbeeren und stellt die Torte für einige Zeit in den Kühlschrank. 
Sobald die Oberfläche etwas fest geworden ist, püriert ihr eine große Hand voll Erdbeeren mit einem Esslöffel Zucker, streicht das Mus durch ein Haarsieb, sodass die Kerne heraus gefiltert werden und vermengt es mit einem aufgelösten Blatt Gelatine. Gebt das Erdbeermus auf die Quarkmasse und stellt die Torte für mehrere Stunden in den Kühlschrank.


Für die Deko habe ich einfach nur eine schöne große Erdbeere mit Blättern und Stiel auf die Torte gelegt.
Sobald die Creme komplett fest ist, löst ihr den Tortenrand vorsichtig von der Torte und serviert sie auf einer schönen Tortenplatte euren Gästen.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Keksboden (20cm)
1 kl. Pck Shortbread
1 Hand voll Amarettinis
1 Spekulatiuskeks
1 Mürbteigkeks
2 EL geschmolzene Butter

Creme
500g Quark
250g Naturjoghurt
3 Pck Vanillinzucker
1 Spritzer Zitronensaft
7 Blatt Gelatine
ca. 15 Erdbeeren

Erdbeermus
1 große Hand voll Erdbeeren
1 Blatt Gelatine
1 EL Zucker

Deko
1 große Erdbeere

Alles Liebe, Hannah

Dienstag, 19. Mai 2015

Schoko-Nuss Torte mit lecker Toffife

Eine Freundin von mir hatte mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich nicht für den 60. Geburtstag ihres Vaters ein paar Minicupcakes backen könnte. Ich hab natürlich zugesagt, da mir jede Gelegenheit zu backen recht ist ;) Als der große Tag dann immer näher kam, hab ich mal genauer nachgehorcht, was denn jetzt eigentlich konkret gewünscht ist und auf einmal wurden aus "ein paar Cupcakes" 100 Minicupcakes und eine Torte. Also kurz (ca. eine Woche :D) überlegt, wie die Torte denn aussehen solle. Der Geschmack stand schnell fest. Eine Schoko-Nuss-Torte sollte es werden. Optisch waren mir keine Grenzen gesetzt.
Dabei rausgekommen ist dann im Endeffekt diese Schoko-Bombe hier:


Die Torte besteht aus einem Mürbteig, einer Karamellschicht, drei Nussbiskuits, zwei dunklen Mousse-au-chocolat und einer hellen Mousse-au-chocolat, ganz vielen Toffifes und einem Schokorand.
Um diese Torte nachzubacken müsst ihr einfach folgendes tun:

Plant für die Herstellung am besten zwei Tage ein, da die Torte über Nacht in den Kühlschrank muss. Am ersten Tag werden die Böden gebacken und die Torte gefüllt und am zweiten Tag wird dann dekoriert.

Für den Mürbteig heizt ihr den Ofen auf 175°C Umluft vor und verknetet 60g Mehl mit 60g gemahlenen Haselnüssen, 70g Butter, 40g Zucker und einem Ei. Rollt den Teig zu einem 26cm großen Kreis aus und backt diesen für ca. 10-12 Minuten. Lasst den fertigen Boden nun komplett abkühlen.

Für die drei Biskuitböden trennt ihr je ein Ei und schlagt das Eiweiß und auch das Eigelb jeweils mit 30g Zucker schaumig. Gebt das steife Eiweiß auf das Eigelb und hebt es vorsichtig unter. Gebt nun noch 35g fein gemahlene Haselnüsse und 30g gesiebte (!) Stärke auf die Eimasse und hebt auch das alles vorsichtig unter. Benutzt hierzu auf keinen Fall einen Mixer, da der Teig sonst in sich zusammen fällt. Zum Schluss hebt ihr noch 35g gehackte Nüsse unter. Ich habe hierfür gehackte Mandeln verwendet.
Füllt den Biskuitteig nun in eine Springform und lasst ihn im vorgeheizten Ofen für ca. 20 Min. backen. 
Das wiederholt ihr jetzt noch zweimal, bis ihr drei Biskuitböden habt. Ich habe den ersten Boden einzeln gebacken und die beiden anderen zusammen und hinterher einmal horizontal geteilt. Um alle drei Böden leichzeitig zu backen war meine Springform nicht hoch genug.
Wenn ihr alle drei Biskuitböden fertig gebacken habt, stellt ihr auch diese zum abkühlen zur Seite. Falls ihr einen Boden mit der doppelten Teigmenge backt, schneidet diesen am besten erst dann durch, wenn er komplett abgekühlt ist.

Für die Creme zerhackt ihr je 140g Zartbitterschoki bzw. bei der einen Creme 140g weiße Schoki und schmelzt diese im Wasserbad. Trennt jeweils zwei Eier und schlagt die Eigelbe im Wasserbad schaumig. Weicht pro Creme 4 Blatt Gelatine in einer Schüssel Wasser auf und erhitzt dreimal 50ml Sahne in einem kleinen Topf. Die Sahne darf jedoch nicht kochen. Löst die eingeweichte Gelatine in der erhitzten Sahne auf und rührt anschließend die Sahne in das warme Eigelb. Verrührt je eine Eigelbmischung mit der geschmolzenen Schoki. Schlagt 210ml Sahne und auch je zwei Eiweiß steif. Sobald die Schokimasse fest zu werden beginnt, gebt ihr abwechselnd die Sahne und den Eischnee dazu und hebt alles rasch unter.


Ich habe noch zusätzlich eine Karamellsoße zubereitet, um diese zwischen den Mürteigboden und den Biskuit zu streichen. Ihr könnt hierfür aber auch Nuss-Nougat-Creme verwenden. Damit schmeckt die Torte auch sehr gut.

Um die Torte nun zusammenzusetzen, stellt ihr einen Tortenring um den Mürbteigboden. Gebt entweder die Karamellsoße oder Nuss-Nougat-Creme darauf und bedeckt diese Schicht mit dem ersten Biskuitboden. Auf diesen gebt ihr eine der beiden dunklen Mousse-au-chocolat, bedeckt diese mit dem zweiten Biskuit und füllt die weiße Mousse-au-chocolat darauf. Legt den dritten und letzten Boden auf die weiße Creme und schließt den Tortenaufbau mit der zweiten dunklen Mousse-au-chocolat ab.
Die Torte muss anschließend für einige Stunden, aber am besten sogar über Nacht in den Kühlschrank, damit die Cremes fest werden können.

Sobald die Torte aus dem Kühlschrank kann, beginnt ihr mit der Dekovorbereitung. Dazu schmelzt ihr 400g Zartbitterkuvertüre und etwas weiße Schokolade (20g reichen da locker) im Wasserbad.
Messt einmal den Umfang und die Höhe eurer Torte und schneidet einen etwas größeren Streifen Backpapier ab. Ich habe den Streifen 2cm länger und auch 1-2 cm höher gemacht. Wenn ihr einen Schriftzug auf eurem Schokorand haben wollt, dann schreibt am besten euren Text mit einem Stift auf euren Backpapierstreifen. Schreibt aber dick genug, da ihr den Streifen hinterher wenden müsst, da ihr auf links mit der weißen Schokolade schreiben müsst. Füllt die geschmolzene weiße Schoki in einen kleinen Spritzbeutel und schneidet die Spitze so ab, das ein kleines Loch entsteht. Spritzt nun mit der weiße Schoki euren spiegelverkehrten Schriftzug auf die gewendete Backpapierseite und lasst die Schrift gut trocknen. Sobald der Schriftzug trocken ist gebt ihr die Kuvertüre darüber und streicht diese mit einem Spatel glatt über den kompletten Backpapiersteifen. Legt nun den Streifen rund um die Torte. Dabei ist es hilfreich, wenn ihr jemanden habt, der euch dabei zur Hand geht, da dieser Part etwas tricky ist. Stellt die Torte nun inklusive Backpapierrand in den Kühlschrank und lasst die Kuvertüre komplett hart werden. Dies dauert nur einige wenige Minuten. Wenn die Kuvertüre komplett fest geworden ist, könnt ihr das Backpapier einfach abziehen.
Zum Schluss hackt ihr noch 3 Packungen Toffife klein und verteilt diese auf der Torte.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Mürbteig (26)
60g Mehl
60g gemahlene Haselnüsse
70g Butter
40g Zucker
1 Ei

Nussbiskuit (3x 26cm)
6 (2) Eier
180g (60g) Zucker
105g (35g) gemahlene Haselnüsse
90g (30g) Stärke
105g (35g) gehackte Mandel

Mousse-au-chocolat (2x dunkel, 1x weiß)
280g (140g) dunkle Schoki (mind. 70%)
140g weiße Schoki
4,5 TL (1,5 TL) Zucker
6 (2) Eier
630g (210g) Sahne
12 Blatt (4 Blatt) Gelatine

Deko
400g Zartbitterkuvertüre
20g weiße Schoki
3 Packungen Toffife

Backzeit und -temperatur
Mürbteig
10-12 Min. bei 175°C Umluft
Nussbiskuit
20 Min. bei 175°C Umluft
 
Alles Liebe, Hannah

Sonntag, 5. April 2015

Himbeer-Maracuja-Cupcakes

Im Moment bin ich irgendwie voll im Miniformatmodus. Erst die kleines Tartes hier und hier, dann die Mini-Käsekuchen und die Minigugl und nun Mini-Cupcakes. Aber diese kleinen Gebäcke sind auch einfach super! Ich kann locker drei so kleine Mini-Cupcakes verdrücken, ohne hinterher auch nur einen Hauch von schlechtem Gewissen zu haben, aber nach einem normal großen Cupcake überleg ich doch schon zweimal, ob ich mir noch einen weiteren gönne ;)

 
Heizt den Ofen auf 170°C Umluft vor.
Für den Teig schlagt ihr einfach 140g Zucker mit einem Ei und 40g Margarine oder Butter schaumig. Gebt 120g Mehl, 1 1/2 Teelöffel Backpulver, ein Päckchen Vanillinzucker und 120g Milch dazu und verrührt alles zu einem glatten Teig.
Befüllt ein Muffinblech mit Papierförmchen und verteilt den Teig in 12 normal große oder ca. 36 Mini-Muffin-Förmchen. Legt nun noch drei bzw. eine Himbeere auf jedes befüllte Förmchen und schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen. Die normal großen Cupcakes holt ihr nach ca. 15-20 Minuten und die Miniatur-Kollegen nach ca. 10 Minuten aus der Röhre. Lasst die Cupcakes nun gut abkühlen.


Für die Creme kocht ihr am besten schon am Vortag einen Maracujapudding vor. Dafür bringt ihr 200g Maracujasaft mit 1 1/2 Esslöffel Zucker zum kochen und löst vier Teelöffel Speisestärke in etwas kaltem Maracujasaft auf. Sobald der Maracujasaft kocht, gebt ihr die aufgelöste Stärke unter ständigem Rühren in den kochenden Saft und lasst den Pudding für einige wenige Minuten kochen. Vergesst das Rühren dabei aber nicht. Nehmt den Pudding nun vom Herd und lasst ihn komplett abkühlen.
Sobald der Pudding abgekühlt und fest ist, schlagt ihr 150g Sahne mit einem Päckchen Sahnesteif und einem Päckchen Vanillinzucker steif. Verrührt die Schlagsahne mit dem Pudding und 150g Mascarpone und spritzt die Creme auf die Cupcakes. Zu guter Letzt könnt ihr die Cupcakes noch mit Zuckerperlen bestreuen.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Cupcakes (12 normal bzw. 36 mini)
140g Zucker
1 Ei
40g Margarine/Butter
120g Mehl
1 Pck. Vanillinzucker
1 1/2 TL Backpulver
120g Milch
36 Himbeeren (tiefgekühlt)

Topping
200g Maracujasaft
4TL Speisestärke
1 1/2 EL Zucker
150g Schlagsahne
1 Pck. Vanillinzucker
1 Pck. Sahnesteif
150g Mascarpone

Deko
goldene Zuckerperlen
Backzeit und -temperatur
15-20 Min. (bzw. 10 Min. mini) bei 170 °C Umluft

Alles Liebe, Hannah

Dienstag, 24. März 2015

Zitronen-Maracuja-Minigugl

Heute habe ich mal wieder ein paar Minigugl für euch. Dieses mal erscheinen sie in der Geschmacksrichtung Zitrone-Maracuja.


Heizt den Ofen auf 175°C Umluft vor.
Für den Teig schlagt ihr ein Ei mit 40g Margarine und 140g Zucker schaumig. Gebt 100g Mehl, ein Päckchen Vanillinzucker und 1 1/2 Teelöffel Backpulver dazu. Anschließend rührt ihr noch 70g Maracujasaft, 50g Milch und einen Teelöffel Zitronenabrieb einer Biozitrone unter.


Füllt den Teig nun gleichmäßig in die Miniguglformen. Ich habe mir irgendwann mal so eine Miniguglsilikonform bei Depot gekauft. Schiebt die Form für 8 Minuten in den Ofen. Macht nach 8 Minuten aber am besten eine Stäbchenprobe und guckt, ob eure Gugl auch wirklich schon durch sind. Jeder Ofen backt ja doch immer etwas anders.


Lasst die Minigugl komplett abkühlen und holt sie anschließend aus der Form.
Für den Guss siebt ihr nun ca. eine halbe Packung Puderzucker in eine Schüssel und gebt nach und nach etwas Maracujasaft hinzu und rührt diesen unter den Puderzucker. Seid aber vorsichtig mit der Zugabe der Flüssigkeit. Der Zuckerguss wird ganz schnell zu flüssig.


Verteilt nun den fertigen Zuckerguss über die Minigugl und streut noch ein paar bunte Zuckerperlen darüber. Lasst den Zuckerguss nun noch fest werden oder esst einfach alle Gugl ganz schnell mit dem noch feuchten Guss auf ;)


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Minigugl (35) 
140g Zucker
1 Ei
40g Butter/Margarine
120g Mehl
70g Maracujasaft
50g Milch
1 TL Zitronenabrieb (Biozitrone)
1 1/2 TL Backpulver
1 Pck Vanillinzucker

Guss
Puderzucker (gesiebt)
Maracujasaft

Deko
bunte Zuckerstreusel

Backzeit und -temperatur
8 Min. bei 175 °C Umluft

Alles Liebe, Hannah

Montag, 16. März 2015

Mini Käseküchlein

Für den Geburtstag eines Freundes gab es letztens leckere Käsekuchen im Miniformat. Ich habe drei verschiedene Käsekuchenvarianten gebacken, von denen ihr auf den Fotos leider nur zwei seht. Es gab welche mit Mohn, mit Mandarinen und auch noch welche mit Himbeersoße. Mein persönlicher Favorit waren die mit der Himbeersoße.


Aus dem Rezept bekommt ihr entweder einen 26cm großen Käsekuchen oder ca. 35 - 40 mini Käsekuchen.
Für den Teig vermengt ihr 200g Mehl, 75g Zucker, 75g Margarine, 1 Ei und 1/2 Päckchen Backpulver und knetet daraus rasch einen Mürbteig. Legt den Teig für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.
Für die Käsekuchenmasse verrührt ihr 125g Margarine, 225g Zucker, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver und 3 Eier. Gebt 500g Quark und 200g Saure Sahne dazu und hebt anschließend noch 200g geschlagene Sahne unter.


Heizt den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vor.
Rollt den Teig aus und stecht ca. 35 - 40 Kreise aus, die genau auf den Boden der Muffinförmchen passen und legt diese in die Muffinförmchen. Teilt die Käsekuchenmasse in drei Teile auf. Verteilt 2/3 des Teiges auf 2/3 der Förmchen. Auf die Hälfte der jetzt befüllten Förmchen legt ihr noch ein paar Mandarinenscheiben. Gebt zu dem noch übrigen Drittel 3 Esslöffel Mohn und verteilt die Masse auf den restlichen Förmchen.
Schiebt die Förmchen in den vorgeheizten Ofen und lasst alles für ca. 40 Minuten backen. Öffnet beim Backen auf keinen Fall die Ofentür. Schaltet nach 40 Minuten den Ofen aus, aber lasst die Käseküchlein im geschlossenen Ofen abkühlen.
Für die Himbeersoße püriert ihr 200g Himbeeren und streicht alles durch ein Haarsieb, damit die Kerne aus der Soße gefiltert werden. Gebt die Soße bis auf zwei Esslöffel mit einem Spritzer Zitronensaft und einem Teelöffel Zucker in einen Kochtopf und erhitzt sie. Verrührt die zwei Esslöffel Himbeersoße mit einem gehäuften Teelöffel Speisestärke und gebt sie, sobald die Soße im Topf angefangen hat zu kochen, zu der restlichen Soße. Lasst alles unter ständigem Rühren noch einmal aufkochen. Verteilt die fertige Himbeersoße auf dem Drittel der Käsekuchen, das noch nicht mit Mohn oder mit Mandarinen gepimpt wurde.
Am besten lasst ihr die Käsekuchen über Nacht im Kühlschrank stehen. Ich finde, so ein Käsekuchen muss immer mindestens eine Nacht stehen, dann schmeckt er noch besser.


Mürbteig
200g Mehl
75g Zucker
75g Margarine
1 Ei
1/2 Pck. Backpulver

Käsekuchenmasse
125g Margarine
225g Zucker
1 Pck. Vanillepuddingpulver
3 Eier
500g Quark
200g Saure Sahne
200g Schlagsahne

Sonstiges
2 EL Mohn
1 Dose Mandarinen
200g Himbeeren
1 EL Zucker
1 Spritzer Zitronensaft

Backzeit und -temperatur
40 Min. bei 180°C Ober-Unterhitze

Alles Liebe, Hannah

Montag, 9. März 2015

Apfeltarte

Ich habe mir vor 1 1/2 Wochen eine 18cm kleine Tarteform gekauft und seit dem bin ich voll im Tartefieber. Nach der Beerentarte ist eine mit Äpfeln in den Ofen gewandert.
Wenn ihr auch so auf Tartes steht wie ich, dann backt diese einfach mal nach.


Für den Mürbteig verknetet ihr 160g Mehl, 20g Zucker, 65g Margarine, eine Prise Salz und ein Ei. Legt den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Wenn ihr eine 26cm große Form habt, dann verdoppelt ihr einfach die Zutaten.
In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal vier Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Querstreifen schneiden.
Den Ofen solltet ihr auf 175°C Umluft vorheizen.
Verteilt den Teig in der Tarteform, piekst den Boden mit einer Gabel an einigen Stellen ein und verteilt die Apfelscheiben von außen nach innen auf dem Boden. Beträufelt die Äpfel noch mit etwas Zitronensaft und streut etwas Zucker darüber.
Dummerweise habe ich nicht auf die Zeit geachtet, die der Kuchen im Ofen war, da wir Besuch hatten, aber guckt am besten nach 20-25 Minuten mal nach.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick: 

Mürbteig (18cm)
Mehl
Zucker
Margarine
1 Prise Salz
1 Ei 

Belag
4 Äpfel
1 EL Zucker
etwas Zitronensaft 

Backzeit und -temperatur
20-25 Min. bei 175°C Umluft

Alles Liebe, Hannah

Dienstag, 3. März 2015

384 Days after... oder wie ich mit einer Beerentarte meine Rückkehr ins Bloggerleben feiere

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll... Ich bin ein bisschen eingerostet, was das schreiben bzw. bloggen angeht. Vor fast genau 13 Monaten habe ich hier meinen letzten Post verfasst. Ich hatte damals nicht geplant, dass dieser Post mein letzter für eine ganze Weile sein wird, aber bei mir ist sehr viel passiert was dann genau dazu geführt hat.
Wie dem auch sei, jetzt bin ich wieder hier und ich hoffe, dass von euch auch noch einige hier sind, zurück finden oder auch neu duzustoßen =)
Doch genug der einführenden Worte, denn hier kommt das erste Rezept des (nicht mehr ganz so) neuen Jahres.


Ich habe die Tarte in einer 18cm kleinen Form gebacken. Die Größe war perfekt für zwei Personen. Für eine 26er Tarte müsst ihr die Mengenangaben einfach verdoppeln.

Für den Mürbteig vermengt ihr 120g Mehl mit 12g Puderzucker, einem halben Päckchen Vanillinzucker, der Schale von einer halben Biozitrone, eine Prise Salz, einem halben Ei, einem Teelöffel Wasser und 60g Butter und verknetet alles zu einem glatten Teig. Den Teig legt ihr dann noch für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
Nach der Ruhezeit heizt ihr den Ofen auf 175°C Umluft vor und fettet die Tarteform gut ein. Rollt den Teig auf dem Formboden aus und zieht ihn komplett den Rand der Form hoch. Stecht den Teig mit einer Gabel an mehreren Stellen ein, belegt ihn mit einem Butterbrotpapier und füllt die Form mit Reis oder getrockneten Hülsenfrüchten zum Blindbacken auf. Schiebt die Form in den Ofen und backt den Teig für ca 20 Minuten goldgelb.


Für die Beerensoße erhitzt ihr den Saft einer viertel Zitrone mit 70ml Kirschsaft, 25g Zucker und einem abgeschnittenen Stück Schale einer Biozitrone. Lasst die Soße aufkochen und fügt noch ein halbes Päckchen Vanillesoßenpulver, welches zuvor in 40ml kaltem Wasser aufgelöst wurde hinzu. Die Soße beginnt nun sehr schnell einzudicken. Rührt sie noch ca. eine Minute lang auf der erhitzten Herdplatte bevor ihr 200g gemischte Beeren dazu gebt. Hebt die Beeren unter und stellt die Soße zum abkühlen zur Seite.
Für die Creme verrührt ihr 200g Schmand mit 15g Zucker und einem halben Päckchen Vanillinzucker. Löst ein Blatt Gelatine nach Packungsanleitung auf und vermengt die Gelatine mit der Creme.
Verteilt die Creme nun zügig auf dem ausgekühlten Tarteboden und gebt die Beerensoße oben drauf.
Et voilà fertig ist eure leckere Beerentarte.
Bis zum Verzehr solltet ihr sie jedoch noch eine kleine Weile im Kühlschrank lassen, damit die Gelatine ihren Job erledigen kann und die Creme etwas fester wird.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick: 

Mürbeteig (18cm)
120g Mehl
12g Puderzucker
1/2 Pck. Vanillinzucker
Schale einer 1/2 Biozitrone
1 Prise Salz
1/2 Ei
1 TL Wasser
60g Butte

Beerensoße
Saft einer 1/4 Zitrone
70ml Kirschsaft
25g Zucker
Stück Schale einer Biozitrone
1/2 Pck. Vanillesoßenpulver
40ml kaltes Wasser
200g gemischte Beeren (TK)

Creme
200g Schmand
15g Zucker
1/2 Pck. Vanillinzucker
1 Blatt Gelatine

Backzeit und -temperatur
20 Min. bei 175°C Umluft

Alles Liebe, Hannah

Mittwoch, 12. Februar 2014

Schoki-Minigugl

Heute habe ich super schokoladige und saftige Minigugl für euch. Mit dem Schokiüberzug wirken diese kleinen Köstlichkeiten schon fast wie Pralinen, findet ihr nicht auch?


Die Miniguglform aus Silikon habe ich irgendwann letztes Jahr mal bei Depot gekauft. Für 32 von diesen Schokobomben müsst ihr folgendes tun:
Heizt den Ofen erstmal auf 175°C Umluft vor.
Verrührt ein Ei mit 140g Zucker und 40g Margarine. Gebt noch 100g Mehl, 20g Backkakao, ein Päckchen Vanillinzucker, 1 1/2 Teelöffel Backpulver und 10 Tropfen Bittermandelaroma dazu. Zum Schluss rührt ihr noch 120g Milch unter und schon ist der Schokiteig fertig.


Füllt nun je einen Teelöffel die Guglformen und schiebt die Form für 7 Minuten in den vorgeheizten Ofen.
Macht nach 7 Minuten zur Sicherheit nochmal die Stäbchenprobe bevor ihr die Gugls raus holt, da ja jeder Herd doch etwas anders ist.


Für den Schokoüberzug schmelzt ihr ca einen halben Becher Kakaoglasur und gebt je einen Teelöffel der geschmolzenen Glasur in die gesäuberte Guglform und drückt die abgekühlten Gugls in die Form. Legt die Form nun entweder für ca 10 Minuten in den Kühlschrank oder lasst die Schoki einfach so trocknen. Außerhalb des Kühlschrank dauert es halt nur etwas länger.
Wenn die Glasur getrocknet ist, könnt ihr die fertigen Minigugls aus der Form drücken und direkt genießen.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Minigugl (32)
1 Ei
40g Margarine
140g Zucker
100g Mehl
20g Backkakao
1 Pck Vanillinzucker
1 1/2TL Backpulver
10 Tropfen Bittermandelaroma
120g Milch

Deko
1/2 Becker Kakaoglasur

Alles Liebe, Hannah

Mittwoch, 29. Januar 2014

Krümelmonster-Cakepops

Ich hatte ja Ende letzten Jahres mal versprochen, dass ich mich mal mehr den Cakepops zu wende und deshalb gibt es heute schon das zweite Cakepoprezept in diesem noch frischen Jahr.
Im Angebot habe ich süße Krümelmonster am Stiel.


Für 10 von diesen blauen Zeitgenossen müsst ihr folgendes tun:
Heizt den Ofen auf 175°C vor. Verrührt ein Ei mit 60g Zucker und 20g Margarine. Gebt noch 60g Mehl, 20g Kokosflocken, ein Päckchen Vanillinzucker, ein Teelöffel Backpulver und 60g Milch dazu. Wenn alles zu einem glatten Teig vermengt ist, füllt ihr diesen in eine Backform und schiebt alles für ca 20 Minuten in den Ofen.
Lasst den fertig gebackenen Kokoskuchen komplett abkühlen und zerkrümelt ihn anschließend in ganz kleine Stückchen. Am schnellsten und feinsten geht das mit so einem elektrischen Zerkleinerer. Gebt einen Esslöffel Quark oder geschlagene Sahne zu den Kuchenkrümeln und zermatscht alles, bis ihr eine formbare Masse erhaltet. Dann formt ihr 10 gleichgroße Kugeln. Bei mir hat jede Kugel 26g gewogen.
Nun könnt ihr weiße Glasur im Wasserbad schmelzen und je einen Lolliestiel ungefähr einen halben Zentimeter tief in die Glasur tunken, Die Lolliestiele steckt ihr dann in die Kuchenkugeln und stellt diese anschließend in den Kühlschrank.
Während die Kugeln im Kühlschrank sind, könnt ihr schonmal die Deko vorbereiten. Dafür färbt ihr eine kleine Schüssel voll Kokosflocken mit blauer Lebensmittelfarbe ein und fertigt aus weißer und dunkler Glasur zehn Augenpaare.
Wenn ihr das "Fell" und die Augen fertig vorbereitet habt, holt ihr die Cakepops aus dem Kühlschrank und schneidet mit einem scharfen Messer in jeden einen Mund. Tunkt nun den ersten Cakepop komplett in die weiße Glasur, lasst die überschüssige Glasur etwas abtropfen, entfernt schnell die Schoki aus dem Mund und wälzt den Cakepop in den blauen Kokosflocken. Die Augen tunkt ihr auch noch einmal ganz kurz und nur ca. einen Millimeter tief in die Glasur und klebt diese dann oben auf dem Cakepop fest.
Den ausgeschnittenen Mund malt ihr noch mit dunkler Glasur aus und steckt dann direkt einen halben Minikeks hinein.
Das wiederholt ihr noch mit den verbliebenen neun Cakepops und schon habt ihr tolle Krümelmonster am Stiel!


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Kokoskuchen
1 Ei
20g Margarine
60g Zucker
60g Mehl
20g Kokosflocken
1 Pck Vanillinzucker
1 TL Backpulver
60g Milch

Deko 
1 EL Quark

weiße Glasur
dunkle Glasur
5 Minikekse
10 Lolliestiele
Kokosflocken
blaue Lebensmittelfarbe

Alles Liebe, Hannah

Montag, 20. Januar 2014

Käsekuchen ohne Boden (aber dafür mit Früchten)



Ich liebe Käsekuchen! Aber obwohl ich ihn so gerne essen, habe ich glaub ich erst 4 mal welchen selbst gebacken. Drei davon waren aber nicht wirklich fotogen, sodass ich euch noch nie einen präsentieren konnte. Ich muss auch zugeben, dass ich wirklich ein bisschen schiss vor Käsekuchen hatte. Der, den man kaufen kann, sieht immer so perfekt aus. Schön hell, keine Risse und wunderschön grade. Meine Exemplare sahen eher so aus, als hätten sie zu viel Zeit unter der Sonne verbracht. Von den Rissen und der eingefallenen Oberfläche mal ganz abgesehen. 
Doch diesmal lief alles perfekt. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich mich zusammen gerissen habe und die Ofentür kein einziges mal geöffnet habe... Man munkelt, dass das helfen kann.


Das Rezept habe ich improvisiert, da ich für kein Rezept genug Zutaten zu hause hatte und zu faul war nochmal extra einkaufen zu gehen.
Geschmacklich ist er aber genau so geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe.


Für einen kleinen Käsekuchen aus einer 20er Springform müsst ihr folgendes tun:
Heizt den Ofen auf 175°C Umluft vor.
Verrührt 60g Margarine mit 110g Zucker, zwei Päckchen Vanillinzucker, einem Päckchen Vanillepuddingpulver und 2 Eiern. Dann gebt ihr einen ordentlichen Spritzer Zitronensaft, etwas abgeriebene Zitronenschale, 200g Magerquark und 120g Frischkäse dazu. Schlagt noch 125ml Sahne auf und hebt diese zum Schluss auch noch unter.


Legt nun den Boden eurer Springform mit Backpapier aus und füllt die Käsekuchenmasse in dir Form. Wenn der Ofen dann komplett vorgeheizt ist, könnt ihr den Kuchen in den Ofen schieben. Stellt euren Küchenwecker auf 70 Minuten und schmeißt euch dann einen schönen Film in den DVD-Player ;)


GANZ WICHTIG: Öffnet auf gar keinen Fall die Ofentür! Stellt nach 70 Minuten den Ofen aus, aber lasst den Kuchen über Nacht im geschlossenen Ofen komplett abkühlen. Öffnet erst am nächsten Tag die Ofentür!
Wenn der Käsekuchen dann komplett abgekühlt ist, könnt ihr ihn noch etwas in den Kühlschrank stellen und anschließend mit Beeren und Puderzucker dekorieren.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Käsekuchen (20er)
60g Margarine
110g Zucker
2 Pck Vanillinzucker
1 Pck Vanillepuddingpulver
2 Eier
200g Magerquark
120g Frischkäse
Zitronensaft
Zitronenschale
125ml Schlagsahne

Deko
125g frische Himbeeren
125g frische Heidelbeeren
1 TL Puderzucker

Alles Liebe, Hannah

Montag, 13. Januar 2014

Nusscakepops

Hallo ihr Lieben,
nach 2 Monaten gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Es tut mir leid, dass ich den Blog in der letzten Zeit so stiefmütterlich behandelt habe, aber irgendwie war bei mir die Luft raus und meine Motivation hatte sich ganz tief unter der Bettdecke vergraben. Doch jetzt ist der Winterschlaf vorbei und ich starte mit neuem Elan in ein neues Bloggerjahr.
Los geht es mit leckeren Nusscakepops.


Für neun von diese Cakepops müsst ihr folgendes tun:
Heizt erst einmal den Ofen auf 175°C Umluft vor.
Verrührt 1 Ei mit 120g Zucker und 40g weicher Butter. Wenn alles gut vermengt ist, gebt ihr noch 80g Mehl, 40g gemahlene Haselnüsse, 1 1/2 TL Backpulver und ein Päckchen Vanillinzucker dazu. Zuletzt rührt ihr 110ml Milch und 10ml Rum unter.


Gebt den Teig nun in eine Backform und schiebt diese für 25 Minuten in den Backofen. 
Wenn der Kuchen fertig ist, dann lasst ihr ihn abkühlen und zerbröselt ihn anschließend in ganz kleine Stückchen. Am besten geht das in so einem Multizerkleinerer.


Jetzt vermatscht ihr den zerbröselten Kuchen mit einem Esslöffel Quark oder ähnlichem, sodas ihr eine formbare Masse erhaltet.
Formt aus der Cakepopmasse nun neun gleichgroße Kugeln, schmelzt etwas Zartbitterglasur, tunkt die Lolliestiele ca einen Zentimeter in die Schoki und steckt sie in die Cakepopkugeln. Diese stellt ihr dann für einige Zeit in den Kühlschrank.


Währenddessen schmelzt ihr einen Pott voll Zartbitterglasur und tunkt die erkalteten Cakepops komplett hinein. Wenn die Glasur vollständig getrocknet ist, schmelzt ihr einen Pott voll Vollmilchglasur und tunkt die Cakepops nun zur Hälfte in diese. Legt eine halbe Walnuss auf die noch feuchte Glasur und lasst die Cakepops nun im Kühlschrank komplett fest werden.

Und fertig sind neun leckere Nusscakepops.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Cakepopkuchen
80g Mehl
40g gem. Haselnüsse
120g Zucker
1 Ei
40g weiche Butter
110ml Milch
10ml Rum
1 Pck Vanillinzucker
1 1/2 TL Backpulver

Creme
1 EL Quark

Deko
1 Pott Zartbitterglausr
1 Pott Vollmilchglasur
9 Walnusshälften

Alles Liebe, Hannah

Montag, 18. November 2013

Hochzeitscupcakes und Schokospieße

Neben der Hochzeitstorte gab es auf dem Sweetable unter anderem auch noch zweierlei Cupcakes und fruchtige Schokospieße.
Das Rezept für die Oreo-Cupcakes hab ich euch schonmal hier vorgestellt und die Himbeer-Cupcakes findet ihr hier. Für die Minivariante der Oreo-Cucpakes habe ich darauf verzichtet, in jedes Förmchen einen Keks zu legen, bevor der Teig eingefüllt wird. In den Rezepten findet ihr die Angaben für 12 normal goße Cucpakes. Ich habe diesmal jedoch Minicupcakes gebacken, da ich diese Größe für einen Sweettable besser finde. So kann man viel mehr probieren und ist nicht direkt nach einem Cupcake schon voll ;) Die Mengenangaben reichen für 12 normal große oder für ca. 30 Minicupcakes.


Foto: Stefan Pelz

Für die Deko habe ich aus Maskingtape und Zahnstochern kleine Flaggen gebastelt und dann mit einem Etikettiergerät passende Wörter gestanzt und diese dann auf die Flaggen geklebt.




Foto: Stefan Pelz

Für die Schokospieße wurden 60 grüne Weintrauben, 60 Bananenscheiben und 60 Apfelstücke auf 60 Holzspieße gespießt und anschließend mit dunkler Kuvertüre überzogen. Diese Aufgabe haben meine lieben Helferlein morgens vor der Hochzeit für mich übernommen, da ich mit dem Toppen der Cupcakes beschäftigt war. Wir hatten dafür eigentlich höchstens eine halbe Stunde eingeplant - also mit Obst waschen, schälen, schneiden etc, aber dann hat sich diese Aufgabe als wesentlich zeitaufwendiger herausgestellt als vermutet. Eigentlich sollten die Spieße anschließend auch noch mit weißer Schokolade besprenkelt werden, aber irgendwie wollte die weiße Kuvertüre nicht so wie wir... Ich habe keine Ahnung was da schief gegangen ist, aber die Kuvertüre wurde total klumpig und unansehnlich. Vermutlich wurde sie zu heiß oder sie hatte einfach keine Lust... wer weiß das schon. Jedenfalls mussten wir die weiße Kuvertüre in die Tonne kloppen und stattdessen mussten ein paar bunte Streusel herhalten. Auch gut.




Foto: Stefan Pelz

Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Schokospieße (60)
60 Holzspieße
60 grüne kernlose Weintrauben
5 Bananen
5 Äpfel
600g Zartbitterkuvertüre
bunte Streusel

Alles Liebe, Hannah

Dienstag, 12. November 2013

Hochzeitstorte Part III - Lemoncurd-Torte

Die oberste Ebene der Hochzeitstorte betand aus einer super leckeren und fruchtigen Lemon-Curd-Torte. Das Rezept habe ich auch wieder von Sarah. Ich habe nur etwas weniger Butter verwendet, als die liebe Sarah. Ihr Blog ist vollgepackt mit tollen Rezepten und diese Lemon-Curd-Torte ist einfach der Oberknaller!

Foto: Stefan Pelz

Für eine Torte mit 18cm Durchmesser müsst ihr folgendes tun:
Ich habe alle 4 Böden einzeln gebacken und schreibe euch deshalb auch die Anleitung für jeweils einen Boden auf.
Heizt den Ofen auf 175°C Umluft vor.
Rührt 1 Ei, ein halbes Päckchen Vanillinzucker und 40g Zucker schaumig und gebt anschließend noch 30g Butter dazu. Vermengt 40g Mehl mit einem viertel Päckchen Backpulver und einem viertel Päckchen Zitronenabrieb. Wenn ihr eine Biozitrone habt, dann könnt ihr natürlich auch die frische Zitronenschale nehmen. Verrührt die Mehlmischung nun abwechselnd mit 12g Zitronensaft mit der Eiermasse.
Legt eine 18er Springform mit Backpapier aus, fettet die Form gut aus und füllt den Teig hinein. Das ganze kommt dann für ca.15-20 Minuten in den Ofen. Macht am besten nach 15 Minuten mal eine Stäbchenprobe.
Wiederholt dies nun noch dreimal, sodass ihr hinterher vier Tortenböden habt.

Für die Creme verrührt ihr 175g weiche Butter mit 210g Frischkäse und gebt anschließend 18g Puderzucker, 210g Lemoncurd und die Schale von zwei Biozitronen dazu.

Ich habe das Lemoncurd selbst gemacht, da man zum einen nicht überall Lemoncurd kaufen kann und ich zum anderen das selbstgemachte viel besser finde, als das gekaufte. Nach diesem Rezept bekommt ihr zwar mehr Lemoncurd, als ihr für die Torte braucht, aber man kann das Lemoncurd auch prima aufs Brot schmieren oder in den Naturjoghurt rühren.
Erhitzt 150ml Zitronensaft, 140g Zucker, 1 Esslöffel Butter und 2 Teelöffel abgeriebene Zironenschale in einem kleinen Topf solange, bis die Masse anfängt leicht zu kochen. Rührt alles zwischendurch mit einem Schneebesen. Wenn es anfängt zu kochen, nehmt ihr den Topf von der Platte und dreht diese runter.
Vermischt 3 Eier miteinander und gebt sie durch ein feines Haarsieb in den Topf. Dabei muss die Masse die ganze Zeit gerührt werden.
Nun stellt ihr den Topf noch einmal für weitere 10 Minuten auf den Herd. Rührt alles immer wieder gut um. Das Lemoncurd darf hierbei auf keinen Fall kochen, da sonst das Ei gerinnt.
Bis zum Verzehr könnt ihr das Lemoncurd in ein Einmachglas oder ähnliches füllen und in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Böden abgekühlt sind, legt ihr den ersten auf einen Teller oder eine Tortenplatte und stellt einen Tortenring darum. Gebt nun 1/3 der Creme auf den ersten Tortenboden, darauf den zweiten Tortenboden und so weiter bis ihr mit dem vierten Boden oben abschließt. Stellt die Torte nun für einige Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank.

Wenn ihr die Torte anschließend auch mit Fondant überziehen wollt, dann müsste ihr diese noch fandanttauglich machen. Dazu stellt ihr aus 200g Zartbitterschokolade und 100ml Sahne eine Ganache her. Bringt die Sahne kurz zum kochen und gebt dann die Schokolade dazu. Nehmt die Sahne runter von der Herdplatte und rührt solange, bis sich die komplette Schoki aufgelöst hat. Die Ganache stellt ihr nun auch über Nacht zur Seite. Die Ganache muss nicht unbedingt in den Kühlschrank. Es reicht auch, wenn ihr sie in einen kühlen Keller oder an einen anderen kühlen Ort stellt.
Am nächsten Tag könnt ihr die Torte dann mit der Ganache komplett einstreichen, sodass nichts mehr von der Creme zu sehen ist und der Fondant somit auf keinen Fall mit der Creme in Berührung kommt. Der Fondant würde sich sonst nämlich auflösen und ziemlich eklig werden. Da die Ganache über Nacht ziemlich fest geworden ist, könnt ihr einfach immer ein bisschen davon in der Mikrowelle erwärmen. Aber seit hierbei vorsichtig, nicht dass ihr hinterher wieder komplett flüssige Ganache habt. Die Ganache muss wirklich nur für ein paar Sekunden in die Mikrowelle. Wenn sie euch zu flüssig geworden ist, dann gebt einfach ein bisschen von der noch festen Ganache dazu und verrührt sie miteinander. Streicht nun also die Torte mit einem Spatel mit der Ganache ein. Versucht hierbei so ordentlich wie es nur geht zu arbeiten, da man hinterher jede Unebenheit unter dem Fondant sehen kann. Beim Einstreichen hilft es, wenn ihr eure Torte auf eine Drehplatte stellt. Stellt eure Torte nun noch einmal für einige Zeit in den Kühlschrank. Falls ihr keine Zeit mehr zum Kühlen habt, dann ist das auch nicht all zu schlimm und ihr könnt eure Torte auch direkt mit Fondant überziehen.
Rollt reichlich Fondant auf eurer Arbeitsplatte aus. Am besten legt ihr eine Plastikfolie oder ähnliches unter. Damit habt ihr zum einen nicht das Problem, dass der Fondant eventuell an der Arbeitsplatte kleben bleibt und zum anderen erleichtert es euch auch das Beziehen der Torte, da ihr einfach die Folie über die Torte legen und diese dann abziehen könnt. Ich habe dafür einfach eine ganz normale durchsichtige Plastiktischdecke benutzt, die man in jedem Haushaltsladen als Meterware kaufen kann. Wenn ihr keine Folie hab, dann müsst ihr eure Arbeitsplatte sehr gut mit Bäckerstärke oder gesiebtem Puderzucker bestreuen. Dann bleibt auch nichts hängen.
Habt ihr euren Fondant ausgerollt, müsst ihr ihn mittig auf der Torte positionieren und an den Seiten schön andrücken. Das geht auch am besten, wenn die Torte auf einer Drehplatte steht. Habt beim Andrücken Geduld und arbeitet euch immer Stück für Stück vor, so dass ihr hinterher keine unschönen Falten im Fondant habt.
Ist eure Torte nun ordentlich mit Fondant bezogen, könnt ihr den überlappenden Rand unten mit einem Pizzaroller abschneiden und fertig ist eure Torte.
Den restlichen Fondant könnt ihr, sofern er nicht mit Ganache eingeschmiert ist, einfach wieder luftdicht verpacken und beim nöchsten mal wieder benutzen. Ich habe ca 250g Fondant zum Überziehen gebraucht, aber wesentlich mehr ausgerollt. Rollt lieber mehr Fondant aus, da sich die Torte so viel leicht beziehen lässt.
Ihr könnt eure Torte nun noch nach Herzenslust dekorieren.
Alle Zutaten nochmal auf einen Blick: 

Böden (18cm)
120g Butter
160g Zucker
160g Mehl
4 Eier
2 Pck Vanillinzucker
1 Pck Backpulver
50ml Zitronensaft
1Pck Zitronenabrieb

Creme
175g Butter
210g Frischkäse
18g Puderzucker
210g Lemoncurd
abgeriebene Schale von 2 Biozitronen

Lemoncurd
150ml Zitronensaft (ca. 3 Zitronen)
140g Zucker
1 EL Butter
2 TL abgeriebene Zitronenschale
3 Eier

Ganache
200g zartbitterschoki
100ml Sahne

Deko
250g Fondant (+ einiges mehr, das nach dem Ausrollen wieder abgeschnitten wird)
etliche Zuckerblümchen

Backzeit und -temperatur
15-20 Min bei 175°C Umluft

Alles Liebe, Hannah

Dienstag, 5. November 2013

Hochzeitstorte Part II - Mousse-au-Chocolat-Torte (+ Gewinner der Give-Aways)

Zuerst einmal möchte ich hier kurz die Gewinner der Geburtstags-Give-Aways bekanntgeben.
Tadadadaaaaaaaaaaaaaaa und hier sind sie:
Die Gewinnerin des Cakepop-Sets ist Mary von April28
Das Geburtstagscupcakeset mit der selbstgemachten Backmischung gehört ab heute Marui Mia.
Und über den Home-Made-Keksstempel kann sich Denise von lieblings.weerke Tonia von BACKEN MACHT FROH freuen.
Also ihr Lieben, herzlichen Glückwunsch zu euren Gewinnen. Meldet euch bitte über E-Mail bei mir und verratet mir eure Adresse, damit ich euch ganz schnell eure Gewinne zu schicken kann.

So jetzt gehts aber los mit dem eigentlichen Post.
Heute geht es endlich weiter mit dem zweiten Rezept der Hochzeitstorte.
Die mittlere Torte bestand aus einer Mousse-au-Chocolat-Torte.

Foto: Stefan Pelz

Für eine Torte mit 24 cm Durchmesser müsst ihr folgendes tun:
Ich habe alle drei Böden einzeln gebacken und auch den Teig einzeln angerührt, da es sonst viel zu viel Teig auf einmal wäre. Ich schreibe euch auch hier in der Anleitung die Mengen für jeweils einen Boden auf. Unten in der Zusammenfassung stehen dann aber aber die Angaben für alle drei Böden.
Heizt den Ofen auf 175°C Umluft vor. Trennt zwei Eier und schlagt das Eiweiß mit 25g Zucker steif. In einer anderen Schüssel schlagt ihr das Eigelb mit 25g Zucker schaumig und gebt den Eischnee auf das Eigelb. Hebt den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber oder Löffel unter. Benutzt hierbei auf keinen Fall einen Mixer. Siebt 30g Mehl, 25g Speisestärke und zwei Esslöffel Backkakao über die Eimasse und hebt alles vorsichtig unter. Legt nun den Boden einer 24er Springform mit Backpapier aus und füllt den Teig in die Form. Schiebt die Form in den Ofen und lasst den Boden ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen).
Dies wiederholt ihr jetzt noch zweimal bis ihr drei gleichdicke Böden habt.

Für die Creme zerhackt ihr 240g Zartbitterschoki und schmelzt diese mit 50g Zucker im Wasserbad. Trennt die Eier und schlagt die Eigelbe mit 2,5 Teelöffel Zucker im Wasserbad schaumig. Weicht 7 Blatt Gelatine in Wasser auf und erhitzt 50ml Sahne in einem kleinen Topf. Die Sahne darf jedoch nicht kochen. Löst die eingeweichte Gelatine in der erhitzten Sahne auf und rührt anschließend die Sahne in das warme Eigelb. Verrührt die Eigelbmischung mit der geschmolzenen Schoki. Schlagt 360ml Sahne und auch die drei Eiweiß steif. Sobald die Schokimasse fest zu werden beginnt, gebt ihr abwechselnd die Sahne und den Eischnee dazu und hebt alles unter.

Wenn die Böden nun abgekühlt sind, legt ihr den ersten auf einen Teller oder eine Tortenplatte und stellt einen Tortenring darum. Gebt die Hälfte der Mousse auf den ersten Boden, legt den zweiten Boden darauf, füllt den Rest der Mousse auf den zweiten Boden und bedeckt alles mit dem dritten und letzten Boden. Stellt die Torte anschließend für einige Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank.

Wenn ihr die Torte mit Fondant überziehen wollt, dann müsst ihr sie noch mit Ganach einstreichen.
Für die Ganache bringt ihr 150ml Sahne zum kochen und löst, sobald die Sahne kocht, 300g Zartbitterschokolade darin auf. Lasst auch die Ganache über Nacht fest werden. Die Ganache muss nicht unbedingt in den Kühlschrank. Es reicht auch, wenn ihr sie in einen kühlen Keller oder an einen anderen kühlen Ort stellt.

Am nächsten Tag könnt ihr die Torte dann mit der Ganache komplett einstreichen, sodass nichts mehr von der Creme zu sehen ist und der Fondant somit auf keinen Fall mit der Creme in Berührung kommt. Der Fondant würde sich sonst nämlich auflösen und ziemlich eklig werden. Da die Ganache über Nacht ziemlich fest geworden ist, könnt ihr einfach immer ein bisschen davon in der Mikrowelle erwärmen. Aber seit hierbei vorsichtig, nicht dass ihr hinterher wieder komplett flüssige Ganache habt. Die Ganache muss wirklich nur für ein paar Sekunden in die Mikrowelle. Wenn sie euch zu flüssig geworden ist, dann gebt einfach ein bisschen von der noch festen Ganache dazu und verrührt sie miteinander. Streicht nun also die Torte mit einem Spatel mit der Ganache ein. Versucht hierbei so ordentlich wie es nur geht zu arbeiten, da man hinterher jede Unebenheit unter dem Fondant sehen kann. Beim Einstreichen hilft es, wenn ihr eure Torte auf eine Drehplatte stellt. Stellt eure Torte nun noch einmal für einige Zeit in den Kühlschrank. Falls ihr keine Zeit mehr zum Kühlen habt, dann ist das auch nicht all zu schlimm und ihr könnt eure Torte auch direkt mit Fondant überziehen.
Rollt reichlich Fondant auf eurer Arbeitsplatte aus. Am besten legt ihr eine Plastikfolie oder ähnliches unter. Damit habt ihr zum einen nicht das Problem, dass der Fondant eventuell an der Arbeitsplatte kleben bleibt und zum anderen erleichtert es euch auch das Beziehen der Torte, da ihr einfach die Folie über die Torte legen und diese dann abziehen könnt. Ich habe dafür einfach eine ganz normale durchsichtige Plastiktischdecke benutzt, die man in jedem Haushaltsladen als Meterware kaufen kann. Wenn ihr keine Folie hab, dann müsst ihr eure Arbeitsplatte sehr gut mit Bäckerstärke oder gesiebtem Puderzucker bestreuen. Dann bleibt auch nichts hängen.
Habt ihr euren Fondant ausgerollt, müsst ihr ihn mittig auf der Torte positionieren und an den Seiten schön andrücken. Das geht auch am besten, wenn die Torte auf einer Drehplatte steht. Habt beim Andrücken Geduld und arbeitet euch immer Stück für Stück vor, so dass ihr hinterher keine unschönen Falten im Fondant habt.
Ist eure Torte nun ordentlich mit Fondant bezogen, könnt ihr den überlappenden Rand unten mit einem Pizzaroller abschneiden und fertig ist eure Torte.
Den restlichen Fondant könnt ihr, sofern er nicht mit Ganache eingeschmiert ist, einfach wieder luftdicht verpacken und beim nöchsten mal wieder benutzen. Ich habe ca 300g Fondant zum Überziehen gebraucht, aber wesentlich mehr ausgerollt. Rollt lieber mehr Fondant aus, da sich die Torte so viel leicht beziehen lässt.
Ihr könnt eure Torte nun noch nach Herzenslust dekorieren.

Alle Zutaten auf einen Blick:

Biskuit (24cm)
6 Eier
150g Zucker
90g Mehl
75g Speisestärke
6 EL Backkakao

Mousse-au-Chocolat-Creme
240g Zartbitterschoki
50g Butter
7 Blatt Gelatine
3 Eier
2,5 TL Zucker
360ml Sahne

Ganache
300g Zartbitterschoki
150ml Sahne

Deko
300g Fondant (+ einiges mehr, das nach dem Ausrollen wieder abgeschnitten wird)
etliche Zuckerblümchen

Backzeit und -temperatur
20 Min bei 175°C Umluft 

Alles Liebe, Hannah

Sonntag, 27. Oktober 2013

Geburtstagstorte zum ersten Blog-Geburtstag


Gestern war ein ganz besonderer Tag, denn mein Blog wurde ein ganzes Jahr alt. Wie schnell doch einfach die Zeit vergeht. Mir kommt es so vor, als hätte ich mich erst vor einem Monat dazu entschlossen einen Account bei blogger.com anzulegen und meinen eigenen Blog ins Leben zu rufen. Doch nun ist es schon ein Jahr her und das musste natürlich auch gebührend gefeiert werden. Und wie sollte man den Geburtstag eines Foodblogs auch anders feiern, wenn nicht mit einer Geburtstagstorte?


Zum Ehrentag gab es eine leckere Käse-Sahne-Torte.
Für eine Torte mit 18 cm Durchmesser müsst ihr folgendes tun:
Heizt erstmal den Ofen auf 200°C vor. Dann trennt ihr zwei Eier und schlagt das Eiweiß mit 40g Zucker steif. In einer anderen Schüssel schlagt ihr die Eigelbe mit 40g Zucker, 1 1/2 Esslöffel Wasser und 2 Päckchen Vanillinzucker schaumig. Gebt den Eischnee auf das Eigelb und hebt es mit einem Teigschaber vorsichtig unter. Benutzt dazu auf keinen Fall den Mixer. Siebt nun noch 50g Mehl, 40g Speisestärke und 3/4 TL Backpulver über die Eimasse und hebt auch das alles vorsichtig unter. Achtet aber darauf, dass eine glatte Masse entsteht und sich nicht irgendwelche Mehlnester im Teig bilden.
Teilt den Teig nun in drei gleichgroße Hälften, fettet eure 18er Springform ein und füllt je 1/3 des Teiges in die Form und backt ihn für 15 Minuten. Ihr könnt den Teig natürlich auch auf einmal backen und dann hinterher einfach zweimal durchschneiden. Ich finde aber, dass die Böden ordentlicher werden, wenn man jeden Boden einzeln backt.

Für die Creme weicht ihr 8 Blatt Gelatine ein und schlagt 300ml Sahne steif. Verrührt 500g Magerquark mit dem Saft und der geriebenen Schale von einer Biozitrone, 150g Zucker und einem Päckchen Vanillinzucker. Löst nun die Gelatine in einem Topf auf und verrührt sie zuerst mit einigen Löffeln der Quarkmasse und dann mit dem ganzen Quark. Hebt anschließend die steife Sahne und eine kleine Dose abgetropfte Mandarinen unter die Quarkmasse.


Wenn die Böden abgekühlt sind, legt ihr den ersten auf einen Teller oder eine Tortenplatte und stellt einen Tortenring darum. Gebt die Hälfte der Creme auf den ersten Boden und legt den zweiten Boden darauf. Verteilt nun den Rest der Creme auf dem zweiten Boden und legt zum Schluss die den dritten und damit letzten Boden auf die Creme. Stellt die Torte nun für ca. vier Stunden in den Kühlschrank.

Bevor ihr die Torte aus dem Tortenring löst, fahrt am besten einmal mit einem schmalen Messer am Rand entlang und öffnet erst dann den Ring.
Bestäubt die Torte noch mit etwas Puderzucker und lasst sie euch dann schmecken.


Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Biskuit (18cm)
2 Eier
1 1/2 EL Wasser
75g Zucker
1 Pck Vanillinzucker
50g Mehl
40g Speisestärke
3/4 TL Backpulver

Käse-Sahne-Creme
500g Quark
8 Blatt Gelatine
150g Zucker
1 Pck Vanillinzucker
1 Biozitrone
300ml Sahne

Deko
etwas Puderzucker

Alles Liebe, Hannah